Unter Einstellungen → Compliance findest du das Audit-Log deiner Organisation. Es hält fest, wer wann was getan hat, etwa Rechte vergeben, Mitglieder eingeladen oder Modelle freigeschaltet. Die Seite ist nur für Admins der Organisation sichtbar.
Was protokolliert wird
Das Audit-Log erfasst sicherheits- und governance-relevante Aktionen. Dazu gehören unter anderem:
- Mitgliedschaft und Anmeldung: Beitritte, Rollenänderungen, entfernte oder ausgetretene Mitglieder, versendete und zurückgezogene Einladungen, Anmeldungen.
- Teams und Berechtigungen: angelegte, geänderte und gelöschte Teams, Teamrollen, geänderte Fähigkeiten und Freigaben.
- Inhalte: Projekte, Assistenten, Workflows, Integrationen und Brain-Dokumente, zum Beispiel beim Erstellen, Ändern, Veröffentlichen oder Löschen.
- Organisationseinstellungen: Unternehmenskontext, Chat-Aufbewahrung, Brain-Sprache, aktivierte und deaktivierte Modelle.
- Abrechnung: geänderte Budgetgrenzen, Planwechsel, geöffnetes Abrechnungsportal, geänderte Abrechnungsintervalle.
- Chats: das Löschen aller eigenen Chats und PDF-Exporte von Chats.
Auch Exporte des Audit-Logs selbst werden protokolliert. Das bloße Öffnen der Compliance-Seite erzeugt dagegen keinen Eintrag.
Einträge werden zwei Jahre aufbewahrt und lassen sich nachträglich nicht ändern. Planmäßig entfernte, abgelaufene Einträge erscheinen als Sammelzeile wie „… Einträge planmäßig entfernt“.
Einträge filtern
Über der Liste stehen Filter:
- Zeitraum: Letzte 7 Tage, Letzte 30 Tage (Voreinstellung), Letzte 90 Tage, Letztes Jahr, Gesamte Aufbewahrung (2 Jahre) oder Benutzerdefiniert mit Von und Bis.
- Akteur: eine bestimmte Person oder das System.
- Aktion: zum Beispiel „Team erstellt“ oder „Einladung versendet“.
- Zieltyp: worauf sich die Aktion bezog, etwa Projekt, Team oder Integration.
- Ergebnis: Erfolgreich oder Abgelehnt.
Mit Filter zurücksetzen kehrst du zur Voreinstellung zurück.
Jede Zeile zeigt Zeit, Akteur, Aktion, Ziel und Ergebnis. Über Details anzeigen klappst du weitere Angaben auf, zum Beispiel die geänderten Felder, die IP-Adresse (falls erfasst), den Client sowie Position und Hash des Eintrags.
Kette prüfen
Die Einträge sind miteinander verkettet, sodass sich nachträgliche Änderungen erkennen lassen. Mit Kette prüfen oben rechts prüfst du diese Verkettung.
- Ist alles in Ordnung, meldet Denkk „Kette unversehrt“ mit der Zahl geprüfter Einträge, dem geprüften Bereich und dem Prüfzeitpunkt.
- Ist die Kette beschädigt, nennt die Meldung die Position und den Grund, zum Beispiel „Eintrag wurde verändert“ oder „Eintrag fehlt“.
Mit Ergebnis kopieren übernimmst du das Prüfergebnis, etwa für eine Dokumentation.
Exportieren
- Stelle die Filter so ein, dass genau die gewünschten Einträge angezeigt werden.
- Klicke auf Exportieren.
- Wähle Als CSV, Als JSON oder Als PDF.
Der Export enthält genau die gefilterten Einträge und wird anschließend heruntergeladen.
Für ein PDF gibt es eine Höchstzahl an Einträgen. Wird sie überschritten, grenze den Zeitraum ein oder wähle CSV bzw. JSON.